Amazon Prime Air Airbus A330 Notlandung in Cincinnati nach Vogelschlag löst Triebwerksbrand aus

Amazon Prime Air Airbus A330 Notlandung in Cincinnati nach Vogelschlag löst Triebwerksbrand aus

BY KALUM SHASHI ISHARA Published on January 30, 2026 0 COMMENTS

CINCINNATI – Luftfahrtsicherheitsuntersucher analysieren die Überreste eines dramatischen Notfalls in der Luft, nachdem ein Amazon Prime Air-Frachtflugzeug am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, zu einer erschütternden Rückkehr zum Cincinnati/ Northern Kentucky International Airport (CVG) gezwungen worden war.

 

Der Flug, durchgeführt als AS-2616 und mit einem Luftfahrtpartner, hatte Houston George Bush Intercontinental Airport (IAH) als Ziel. Was als routinemäßiger Drei‑Stunden‑Flug geplant war, verwandelte sich für die Zweimann‑Besatzung in ein lebensbedrohliches, achtminütiges Rennen gegen die Zeit.

 

Foto: AeroXplorer/ Mitchell Roetting

 

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Acht Minuten der Krise

 

Laut Flugdaten von FlightAware, startete das Flugzeug (zugelassen als N5827K) vom CVG um 15:05 Ortszeit. Der Steigflug verlief normal, bis das Flugzeug etwa 3.000 Fuß erreicht hatte, als die Besatzung von einer massiven Vogeleinsaugung in das No. 1 (links) Triebwerk berichtete.

 

Wenige Augenblicke nach dem ersten Treffer eskalierte die Lage von Leistungsverlust zu einem kritischen Brand‑ und Rauchereignis. Aufnahmen der Flugsicherung (ATC) dokumentieren die ruhige, aber dringliche professionelle Reaktion aus dem Cockpit:

 

„Linkes Triebwerk, wir haben einen Vogelschlag gehabt, wir möchten zurückkehren und landen,“ sagte ein Pilot zur Flugsicherung.

 

Sekunden später verschärfte sich die Meldung jedoch:

 

„Alaska 2616 heavy, wir haben Rauch im Cockpit.“

 

Der Lotse räumte sofort den Luftraum und leitete das schwere Jetflugzeug durch eine enge Linkskurve, um es auf die Landebahn auszurichten. Das Flugzeug setzte sicher um 15:13 auf, wo es von einem massiven Aufgebot an Crash Fire Rescue (CFR)-Einheiten empfangen wurde.

 

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Notfallreaktion und Sicherheit der Besatzung

 

Nach der Landung entschieden sich die Piloten, das Flugzeug auf der Landebahn anzuhalten statt zur Rollbahn zu rollen, da sie die strukturelle Integrität des beschädigten Triebwerks befürchteten. Aus Angst vor der Ausbreitung von Feuer oder giftigen Dämpfen forderte die Besatzung einen sofortigen Ausstieg über Leitern an, um das Risiko einer Evakuierung über Notrutschen für nur zwei Personen zu vermeiden.

 

„Können Sie eine Leiter an unsere, entweder Tür eins links oder Tür eins rechts bringen? Das Feuer war auf der linken Seite… daher wäre die rechte Seite besser,“ bat der Pilot die CFR‑Einsatzleitung.

 

CFR‑Teams bestätigten, dass während des Anflugs zwar ein aktives Feuer sichtbar gewesen sei, die an Bord vorhandenen Brandbekämpfungssysteme und das Abschalten des Triebwerks die Flammen jedoch erfolgreich eingedämmt hatten, als das Flugzeug zum Stillstand kam. Anschließend wurde das Flugzeug zur weiteren Untersuchung zu Amazons großem Global Air Hub am CVG geschleppt.

 

Foto: FOX19/ Donald Moore

 

Offizielle Stellungnahmen und Untersuchung

 

Ein Sprecher der FAA bestätigte am Donnerstag, dass keine Verletzten unter der Besatzung oder dem Bodenpersonal gemeldet wurden. In einer gestern veröffentlichten offiziellen Stellungnahme wandte sich ein Amazon‑Vertreter zu den Auswirkungen auf den Betrieb:

 

„Glücklicherweise wurde niemand verletzt und die Besatzung ist wohlauf. Das Flugzeug kehrte vorsorglich zum Flughafen zurück, und Auswirkungen auf unsere Kunden werden voraussichtlich minimal sein.“

 

Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat eine vorläufige Akte zu dem Vorfall eröffnet. Die Untersucher werden sich auf die Zertifizierungsgrenzen für Vogeleinsaugungen des Triebwerks und darauf konzentrieren, warum Rauch so schnell ins Cockpit eindrang – ein Faktor, der oft auf einen Durchbruch im Triebwerkskern oder ein Versagen der Dichtungen des Environmental Control System (ECS) hindeutet.

 

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Aktueller Betriebsstatus

 

Das Flugzeug, N5827K, steht seit heute Morgen, dem 30. Januar 2026, am Boden im Hub in Cincinnati. Die Wartungsteams werden voraussichtlich einen vollständigen Triebwerksaustausch durchführen. Dieser Vorfall ist das erste größere Triebwerksfeuer in Amazons vergleichsweise junger A330-300P2F‑Flotte, die ein Eckpfeiler des Ausbaus des Langstrecken‑Inlandsgeschäfts des Unternehmens ist.

 

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Kalum Shashi Ishara
I am an Aircraft Engineering graduate and an alumnus of Kingston University. It was a passion that I have had since childhood driven me to realise this goal of working in the Aviation and Aerospace industry. I have been working in the industry for more than 13 years now, and I can easily identify most commercial aircraft by spotting them from a distance. My work experience involved both technical and managerial elements of Aircraft component manufacturing, Quality assurance and continuous improvement management.

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