Um 17:30 Uhr Pazifikzeit am Dienstag, den 28. April 2026 hob Alaska Airlines Flug AS180 vom Seattle-Tacoma International Airport Richtung Leonardo da Vinci Rome Fiumicino Airport ab, und damit endete eine 93-jährige Geschichte der ausschließlichen Pazifikflüge.
Ein historisches Novum auf mehreren Ebenen
Alaska Airlines feiert heute einen großen Meilenstein mit dem Start ihres ersten Direktflugs zwischen Seattle und Rom, der ersten direkten Verbindung zwischen der Emerald City und der Ewigen Stadt.
Der neue Service signalisiert Alaskas offizielle Expansion nach Europa und unterstreicht seine Rolle als globale Fluggesellschaft und etabliert Seattle weiter als ein erstklassiges internationales Tor für Alaska Airlines.
Der saisonale Service, der täglich bis zum 23. Oktober verkehrt, startet am späten Nachmittag in Seattle-Tacoma International Airport und kommt am folgenden Tag in Rom an, während die Rückflüge Italien am Nachmittag verlassen und Seattle am selben Tag erreichen.
Der neue Rom-Service fördert zudem Alaskas wachsenden weltweiten Frachtbetrieb.
Ab dem 28. April wird Alaska die erste US-Passagierfluggesellschaft sein, die täglich nonstop Fracht zwischen Seattle und Rom anbietet, wodurch die Handelsverbindungen zwischen dem Pazifischen Nordwesten und Italien gestärkt und das Frachtnetz der Airline auf 109 Ziele weltweit ausgeweitet werden.

Warum Rom und warum gerade jetzt
Die Wahl Roms als Alaskas europäisches Debüt war nicht willkürlich.
Die Airline hatte Rom als das am häufigsten gewünschte europäische Ziel unter ihren Mileage Plan-Mitgliedern identifiziert – die beliebteste Stadt in Europa ohne Nonstop-Verbindung ab Seattle.
Aufgrund der großen Nachfrage erhöhte Alaska die Frequenz der Seattle–Rom-Flüge von viermal pro Woche auf täglich.
Die Fluggesellschaft ist die einzige, die den Komfort eines täglichen Nonstop-Angebots bereitstellt.
Die persönliche Bedeutung der Strecke für den CEO von Alaska verlieh dem Start eine besonders menschliche Note.
„Rom nonstop von Seattle aus zu bedienen ist ein wahr gewordener Traum. Als italoamerikanischer Sohn von Eltern, die aus Italien eingewandert sind, ist dies eine besonders bedeutungsvolle Ergänzung unseres Netzes“, sagte Alaska Airlines CEO Ben Minicucci.
„Rom stand ganz oben auf der Liste, seit wir unser neues globales Gateway ab Seattle angekündigt haben. Unsere Gäste fragen seit Jahren nach einer einfachen Verbindung nach Italien, und wir freuen uns, sie für Menschen im Nordwesten und darüber hinaus anbieten zu können. Andiamo, let’s go!“
Ben Minicucci ordnete den Start außerdem in die größere Unternehmensstrategie der Airline ein: „Der Service nach Rom erweitert, wie wir unsere Gäste mit der Welt verbinden, stärkt Seattles Rolle als globales Gateway und ist durch unsere Mitarbeiter möglich, die bei jedem Flug Sicherheit, Fürsorge und Leistung liefern.“
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Internationale Suites debütieren am Eröffnungstag
Der Start in Rom fiel genau mit der Einführung des neuen internationalen Business-Class-Produkts von Alaska Airlines zusammen.
Die internationale Business-Class-Suites-Erfahrung von Alaska debütiert rechtzeitig zum neuen Service nach Rom und unterstreicht das Engagement der Airline, das Bordprodukt zu verbessern, während sie ihre internationale Präsenz in Asien und Europa ausbaut.
Der Boeing 787-9 Dreamliner bietet 300 Sitze in drei Kabinen: 34 Business Class Suites, 79 International Premium Class-Sitze und 187 Main Cabin-Sitze.
Gäste werden an Bord mit einer neuen globalen Erfahrung begrüßt, darunter vollständig flach verstellbare Sitze, geschlossene Suiten und mehrgängige Menüs in der Business Class.
Für die treuesten Passagiere der Airline wurde ein weiterer exklusiver Vorteil aktiviert.
Atmos Titanium-Statusinhaber erhalten am Abflugtag kostenlose Upgrades auf lie-flat Plätze auf internationalen Strecken.
Alaska ist das einzige US-Loyalitätsprogramm, das diese Upgrade-Art anbietet.
Bald werden Suites-Gäste und Atmos Titanium-Mitglieder, die über den Seattle-Tacoma International Airport reisen, eine neue, exklusive Check-in-Lane nutzen können; zusätzliche Spuren sind an Alaskas wichtigsten Drehkreuzen geplant, darunter Anchorage, Portland, San Francisco und Los Angeles, sowie international in London, Reykjavik, Rom, Seoul und Tokio.
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Die Begeisterung der Mitarbeiter, die alles aussagte
Im Vorfeld des Erstfluges trat ein außergewöhnliches Detail zutage, das viel darüber aussagt, welche Bedeutung diese Strecke für die Airline hat.
Mehr als 1.150 Alaska Airlines-Mitarbeiter setzten sich auf die Standby-Liste für den Erstflug, womöglich ein Weltrekord für die meisten Standby-Passagiere auf einem einzelnen Flug.
Das Social-Media-Team von Alaska musste die Mitarbeiter auffordern, sich von der Standby-Liste zu streichen, wenn sie nicht fest vorhatten zu reisen: „Wir lieben die Begeisterung, aber bitte storniert eure Eintragung, wenn ihr euch nicht sicher seid. Seid rücksichtsvoll gegenüber euren Kollegen und tragt euch nur ein, wenn ihr es ernst meint, auf dem Erstflug nach Rom zu reisen.“
Die Aufforderung hatte wenig Wirkung. Die Zahlen stiegen weiter an.

Willkommen in Rom Fiumicino
Die Bedeutung der Strecke wurde auf höchster Ebene vom Flughafen anerkannt, der den Erstflug empfing.
Ivan Bassato, Chief Aviation Officer von Aeroporti di Roma, erklärte:
„Wir freuen uns, Alaska Airlines in Rom Fiumicino willkommen zu heißen; dies markiert einen wichtigen Meilenstein, da die Airline ihr erstes europäisches Ziel startet. Dieser neue Nonstop-Service nach Seattle, die erste planmäßige Verbindung zwischen den beiden Städten, stärkt unsere Position als führendes Tor zwischen Europa und Nordamerika, insbesondere zur US-Pazifikregion. Die Strecke spiegelt unseren fortgesetzten Fokus auf den Ausbau hochwertigen interkontinentalen Verkehrs wider, der die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt, lokale Gemeinschaften begünstigt und die Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Volkswirtschaft stärkt.“
Starlink kommt zur 787-Flotte
Passagiere auf künftigen Rom-Flügen dürfen sich bald über eine weitere Verbesserung freuen, die Alaskas Technologieambitionen unterstreicht.
Alaska wird im Herbst 2026 ultraschnelles Starlink-WLAN in seine 787-9-Flugzeuge einbauen.
Der Service wird dank T-Mobile für Atmos Rewards-Mitglieder kostenlos sein.
Mit diesen Installationen werden Alaska Airlines und Hawaiian Airlines die ersten US-Carrier sein, die Starlink in 100 % ihrer Widebody-Flotte anbieten, und sie werden zudem mehr Starlink-ausgerüstete Flüge ab Seattle betreiben als jede andere Airline.
Alaska führt die Branche weiterhin an als einzige Fluggesellschaft weltweit, deren gesamte Regionalflotte mit Starlink-WLAN ausgerüstet ist.
Das erste Starlink-fähige Mainline-Flugzeug der Airline, ein Boeing 737-8 MAX, ging ebenfalls in diesem Monat in Dienst.
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Seattles wachsendes globales Gateway
Der Rom-Start ist die dritte europäische Ankündigung im schnell wachsenden internationalen Programm von Alaska, und das Bild von Seattle als globalem Drehkreuz nimmt nun deutlich Gestalt an.
Alaska wird ab dem 21. Mai 2026 täglichen, ganzjährigen Service zwischen Seattle und London Heathrow auf ihrer Boeing 787-9 Dreamliner anbieten, während saisonale tägliche Flüge nach Reykjavik, Island, ab dem 28. Mai auf einer Boeing 737 MAX 8 beginnen.
Bis 2030 plant Alaska, von Seattle aus mindestens 12 interkontinentale Ziele zu bedienen, wobei in den kommenden Jahren weitere Strecken angekündigt werden sollen.
Die Airline verfügt derzeit über vier 787-9 in ihrer Flotte, ein fünftes Flugzeug wurde kürzlich ausgeliefert, und geplant ist der Einsatz von bis zu 17 Dreamlinern im globalen Netzwerk.
Die Rom-Strecke schafft außerdem eine neue und kommerziell bedeutende Verbindung zwischen Italien und dem weiteren Pazifikraum.
Die Nachricht kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem Alaska Hawaiian Airlines vollständig in sein Passagier-Servicessystem integriert hat, wodurch Reisenden von Rom nach Seattle Weiterflugmöglichkeiten nach Hawaii über diese Airline geboten werden.
Alaska Airlines Seattle–Rom und wichtige neue internationale Verbindungen 2026
Alle Angaben basieren auf offiziell veröffentlichten Flugplandaten von Alaska Airlines.
| Flugnr. | Strecke | Abflugzeit | Ankunftszeit | Dauer | Betriebstage |
|---|---|---|---|---|---|
| AS180 | Seattle (SEA) → Rome Fiumicino (FCO) | 5:30 PM PT | 1:15 PM+1 CET | ~10h 45m | Daily (28 Apr – 23 Oct 2026) |
| AS181 | Rome Fiumicino (FCO) → Seattle (SEA) | 3:25 PM CET | 5:45 PM PT | ~11h 20m | Daily (28 Apr – 23 Oct 2026) |
| AS182 | Seattle (SEA) → London Heathrow (LHR) | TBC | TBC | ~9h 30m (est.) | Daily year-round (from 21 May 2026) |
| AS183 | London Heathrow (LHR) → Seattle (SEA) | TBC | TBC | ~10h 00m (est.) | Daily year-round (from 21 May 2026) |
| AS184 | Seattle (SEA) → Reykjavík Keflavík (KEF) | TBC | TBC | ~8h 30m (est.) | Daily (28 May – 7 Sep 2026; Boeing 737 MAX 8) |
Aircraft: AS180/AS181 operated by Boeing 787-9 Dreamliner — 34 Business Class Suites, 79 International Premium Class, 187 Main Cabin (300 seats total). Distance: 5,688 miles (9,154 km). Roundtrip fares from $599. All times local. Passengers should verify all schedules directly with Alaska Airlines prior to travel.
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Was das alles bedeutet
Für eine Airline, die 93 Jahre lang ihre Identität über ihre pazifische Ausrichtung definiert hat, ist der Flug nach Rom ein Statement darüber, was Alaska Airlines wird.
Mit der Öffnung nach Rom, dem Start nach London Heathrow am 21. Mai und Reykjavik am 28. Mai wird Alaska Airlines innerhalb von vier Wochen planmäßige Nonstop-Verbindungen zu drei europäischen Zielen gleichzeitig betreiben — eine Entwicklung, die vor zwei Jahren nur schwer vorstellbar gewesen wäre.
Für die Bewohner Seattles ist die Veränderung ebenso tiefgreifend: Die Heimatfluggesellschaft des Pazifischen Nordwestens ist nun der schnellste und direkteste Weg zur italienischen Hauptstadt, und ein wachsendes europäisches Streckennetz erwartet Reisende auf einem Produkt, das auf höchstem Niveau im internationalen Verkehr konkurrieren soll.
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