ATLANTA, GEORGIA – Es gibt eine fragile Physik in dem Moment, in dem eine 150-Tonnen-Maschine vom eleganten Schweben zum Reiben der Erde übergeht. Am Abend des January 6, 2026 wurde dieser Übergang für LATAM Airlines Peru flight LA2482 gewaltsam. Beim Aufsetzen am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) erlitt die Boeing 767-300ER einen katastrophalen Ausfall der gesamten Hauptfahrwerksbaugruppe, wobei alle acht Hauptreifen in einer Dusche aus Gummi und Funken platzen.
Das Flugzeug, eine Boeing 767-316(ER) mit der Registrierung CC-CXF, hatte soeben eine nahezu siebeneinhalbstündige Reise von Lima, Peru, abgeschlossen. Was als routinemäßiger Sinkflug in den verkehrsreichsten Luftfahrtknoten der Welt begann, endete mit dem Breitkörperjet, der auf Runway 26R stillstand und dessen Fahrwerk auf zerrissenen Überresten verstärkten Gummis ruhte.

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„Endlose Rüttelstreifen“
Der Vorfall ereignete sich gegen 7:38 PM EST. Augenzeugen und Passagiere beschrieben ein Aufsetzen, das „ungewöhnlich hart“ gewesen sei, gefolgt von einem Sinneseindruck aus Vibrationen und Lärm. Die Wucht war so groß, dass sie sich durch die Kabinenstruktur übertrug, Innenverkleidungen löste und mindestens eine Toilettentür aus ihren Scharnieren riss.
Nach vorläufigen Berichten der Federal Aviation Administration (FAA):
„Mehrere Reifen am Hauptfahrwerk des Flugzeugs platzten, dennoch behielt die Flugbesatzung die Kontrolle und brachte das Flugzeug ohne weitere Zwischenfälle zum Stillstand auf der Piste.“
Für die Insassen der Kabine fängt die technische Beschreibung nur unzureichend das unmittelbare Erleben ein. Wie aus frühen Passagierberichten hervorgeht:
„Die Landung wurde als extrem ruckartig beschrieben; Passagiere berichteten von heftigen Vibrationen und einem Gefühl, das an ‚endlose Rüttelstreifen‘ oder einen ‚Überschallknall‘ erinnerte.“

Foto: Turbinetraveler (X)
Emergency Response and Tarmac Evacuation
Atlanta Airport Fire and Rescue (ARFF)-Einheiten waren innerhalb weniger Minuten vor Ort und trafen den bewegungsunfähigen Jet inmitten von Rauchwolken, die von überhitzten Bremskühlventilatoren und reibungsverbranntem Metall stammten. Zwar gab es kein Bruchfeuer, doch das Risiko eines Folgebrandes durch die „teilweise geschmolzenen“ Reifenreste erforderte, das Flugzeug vor Ort zu sichern.
In einer eindrucksvollen Demonstration moderner Sicherheitsprotokolle wurden alle 200+ passengers und die Besatzung direkt über mobile Treppen evakuiert und per Bus zum International Terminal gebracht. Wunderlicherweise wurden trotz der „rüttelnden“ G-Kräfte und der Kabinenschäden keine Verletzungen gemeldet.
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Operations Profile
Die folgende Tabelle zeigt die Details des betreffenden Fluges vom 6. Januar. Aufgrund der laufenden Untersuchung und der Immobilisierung von CC-CXF sind Rückflüge deutlich beeinträchtigt.
| Flug-Nr. | Route | Abflugzeit (Lokal) | Ankunftszeit (Lokal) | Dauer | Betriebstage |
|---|---|---|---|---|---|
| LA2482 | Lima (LIM) – Atlanta (ATL) | 12:45 PM | 07:38 PM | 6h 53m | Täglich |
| LA2483 | Atlanta (ATL) – Lima (LIM) | 10:15 PM | 05:00 AM+1 | Abgesagt | Täglich (betroffen) |
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Airframe Integrity and „Wrinkling“
Stand Morgen des January 7, 2026 haben FAA- und LATAM-Technikteams mit einer tiefgehenden Untersuchung der Boeing 767 begonnen. Die Untersuchung konzentriert sich nicht nur auf die Reifen, sondern auch auf die Möglichkeit einer strukturellen Faltenbildung, ein Phänomen, bei dem die enorme Kraft einer harten Landung die Flugzeughaut oder innere Stringer verformen kann.
Erste Berichte aus dem Cockpit deuten darauf hin, dass die Besatzung vor dem Aufsetzen möglicherweise eine „Unstimmigkeit in den Fahrwerksanzeigen“ gehandhabt hat, insbesondere in Bezug auf die rechte Fahrwerksbaugruppe. Ermittler werden nun den Digital Flight Data Recorder (DFDR) eingehend prüfen, um zu klären, ob ein mechanisches Versagen im Anti-Skid-System oder eine aerodynamische „harte Landung“ der primäre Auslöser für den achtfachen Ausfall war.
Die Start- und Landebahn blieb mehrere Stunden geschlossen, was eine Kettenreaktion von Verspätungen im Atlanta-Drehkreuz auslöste und daran erinnerte, wie schnell das weltweit ausgeklügeltste Logistiknetzwerk durch ein paar Zentimeter versagenden Gummis in die Knie gezwungen werden kann.
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