WASHINGTON, D.C. – Die Federal Aviation Administration (FAA) hat eine verbindliche Anordnung erlassen, die alle kommerziellen Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten verpflichtet, zu bestätigen, dass ihre Einstellungsverfahren für Piloten ausschließlich leistungsbasiert erfolgen.
Die neue "Operations Specification" (OpSec), betitelt OpSec A134: Merit-Based Pilot Hiring, fällt unter die Vorschriften des 14 CFR Part 121. Sie verlangt von den Luftfahrtunternehmen, sich formell dazu zu verpflichten, auf Grundlage von technischem Wissen, kognitiven Fähigkeiten, Qualifikationen und Pilotenerfahrung einzustellen und nicht nach demografischen Merkmalen.

Neue Anforderungen und Zertifizierung
Unter der Anordnung, die am Freitag, dem 13. Februar 2026, vom US-Verkehrsminister Sean Duffy angekündigt wurde, müssen Fluggesellschaften bestätigen, dass sie alle auf Rasse, Geschlecht oder Glauben beruhenden Einstellungspraktiken eingestellt haben.
Der Schritt folgt einer umfassenderen Initiative des Department of Transportation (DOT), Ziele für Diversity, Equity und Inclusion (DEI) in der Luftfahrt abzubauen, da die Regierung argumentiert, diese hätten die Sicherheitsstandards beeinträchtigt.
Die FAA betonte, dass die Wirksamkeit von Flugausbildungsprogrammen erhöht wird, wenn Bewerber mit einer nachgewiesenen Basis in den folgenden Bereichen eintreten:
- Technisches Wissen
- Kognitive Fähigkeiten
- Berufliche Qualifikationen
- Erfahrung in der Luftfahrt
"Die Rasse, das Geschlecht oder der Glaube einer Person haben nichts mit ihrer Fähigkeit zu tun, ein Flugzeug sicher zu fliegen und zu landen", sagte FAA-Administrator Bryan Bedford.
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Rechtliche Grundlage und exekutive Maßnahmen
Die Anordnung steht im Einklang mit der Executive Order 14173 von Präsident Donald J. Trump, betitelt Ending Illegal Discrimination and Restoring Merit-Based Opportunity, sowie mit der präsidialen Maßnahme Keeping Americans Safe in Aviation.
Während die FAA ihr internes DEI-Büro und die entsprechenden Verträge bereits stillgelegt hat, hatten einige Fluggesellschaften zuvor weiterhin diversitätsbezogene Einstellungsziele.
Zum Beispiel hatte United Airlines das Ziel gesetzt, dass 50 % der Absolventen der United Aviate Academy Frauen und People of Color sein sollten.
United hat erklärt, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, Eintrittsbarrieren zu beseitigen und nicht auf aktive Diskriminierung bei Einstellungsverfahren.
Nichteinhaltung und Durchsetzungsrisiken
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Fluggesellschaften, die OpSec A134 nicht einhalten oder bei denen nachgewiesen wird, dass sie an rassenspezifischen oder geschlechtsbasierten Einstellungspraktiken festhalten, sehen sich erheblichen Maßnahmen auf Bundesebene gegenüber.
Da die Anordnung Teil des 14 CFR Part 121 ist, gilt Nichteinhaltung als Verstoß gegen Vorschriften.
| Durchsetzungsmaßnahme | Mögliche Konsequenz |
| Finanzielle Strafen | Geldstrafen bis zu $75,000 pro Verstoß. |
| Betriebliche Aussetzungen | Aussetzungen bei der Bearbeitung neuer Einstellungen oder bei Flugzeuglieferungen. |
| Maßnahme gegen Betriebsgenehmigung | Mögliche Aberkennung der Betriebsgenehmigung einer Fluggesellschaft. |
| Rechtliche Schritte | Bundesuntersuchungen und mögliche zivilrechtliche Klagen. |

Reaktionen der Branche
Airlines for America (A4A), der Verband, der die großen US-Fluggesellschaften vertritt, erklärte seine Zustimmung zu der Anordnung und stellte fest, dass seine Mitglieder "alle bundesrechtlichen Vorschriften und Gesetze einhalten werden".
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Minister Duffy schloss die Ankündigung mit dem Hinweis auf das Vertrauen der Passagiere: "Den amerikanischen Bürgern ist es egal, wie ihr Pilot aussieht oder welches Geschlecht er hat – ihnen ist nur wichtig, dass er oder sie die bestqualifizierte Person für den Job ist."
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