DUBAI, UAE – In einer Branche, die oft durch die binäre Wahl zwischen dem Zweckmäßigen und dem Unerreichbaren geprägt ist, hat Emirates heute, dem 8. Januar 2026, die Landkarte des Mittelklasse-Luftverkehrs grundlegend neu gezeichnet. Mit der Präzision eines erfahrenen Architekten kündigte der in Dubai ansässige Gigant eine massive Ausweitung seiner Premium Economy-Kabine an, indem er seine nachgerüsteten Boeing 777 und die nächste Generation der Airbus A350 auf 10 neue Städte einsetzt und so effektiv die Lücke zwischen seinen weltbekannten Kabinen für eine neue Ära globaler Reisender schließt.
Der Schritt ist nicht nur eine reine Erweiterung der Sitzkapazitäten; er ist eine tiefgreifende strategische Aussage zur "Konsistenz des Erlebnisses." Bis zum 1. Juli 2026 werden die cremefarbenen Ledersitze und die holzvertäfelten Akzente des mittleren Luxussegments auf 84 Strecken verfügbar sein, sodass der "Emirates-Standard" nicht länger ein Privileg der wenigen, sondern ein Markenzeichen vieler ist.

Foto: AeroXplorer/ Rohan R
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Die Entwicklung der Flotte
Das Herzstück dieser Einführung ist der zweigleisige Einsatz des Airbus A350 und des milliardenschweren Boeing 777-Umrüstprogramms. Der A350, den die Airline als ihr "Langstreckenlabor" bezeichnet, wird das zentrale Mittel sein, um wichtige Frequenzen zu Drehkreuzen wie Copenhagen, Phuket und Cape Town hinzuzufügen.
Diese Expansion markiert einen Wendepunkt für die Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten, während sie sich in der Zeit nach der A380-Produktion neu orientiert. Die Integration der Premium Economy in die kleineren, effizienteren A350- und 777-200LR-Konfigurationen signalisiert eine Verlagerung hin zu hochfrequenten, langreichweitigen "schlanken" Routen, auf denen Luxus zuvor zugunsten der Treibstoffeffizienz geopfert wurde.
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Ein einheitliches globales Produkt
In einer heute Morgen veröffentlichten Stellungnahme unterstrich Emirates das Ausmaß seiner Ambitionen. Die Airline ist überzeugt, dass der moderne Reisende eine "hochwertige und konsistente" Reise verlangt, unabhängig vom Ziel.
“Emirates wird weiterhin seine nachgerüsteten Boeing 777 und die neuen A350-Flugzeuge an wichtige Ziele in Europa, Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Australien bringen und somit die Premium Economy sowie die neuesten Bordprodukte in weitere Städte ihres Netzwerks einführen.”
Die Airline erläuterte den Meilenstein für Juli näher:
“Die Airline wird ihre mit Premium Economy nachgerüsteten A380, Boeing 777 und A350-Flugzeuge mit den neuesten Kabineninterieurs auf mehr als 84 Strecken bis zum 1. Juli einsetzen und damit ihren Fokus auf die Bereitstellung einer hochwertigen und konsistenten Erfahrung im gesamten Netzwerk unterstreichen.”

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Einführung der Emirates Premium Economy
Die folgenden Verbindungen bilden die Speerspitze der Expansion 2026 und bieten die neuesten Kabineninterieurs sowie optimierte Umsteigezeiten über das Drehkreuz Dubai (DXB).
| Flug Nr. | Route | Abflugzeit | Ankunftszeit | Dauer | Betriebstage |
|---|---|---|---|---|---|
| EK 153 | Dubai (DXB) – Copenhagen (CPH) | 02:50 PM | 07:45 PM | 7h 55m | Täglich (ab 1. Juni) |
| EK 154 | Copenhagen (CPH) – Dubai (DXB) | 09:35 PM | 05:55 AM+1 | 5h 20m | Täglich (ab 1. Juni) |
| EK 390 | Dubai (DXB) – Phuket (HKT) | 10:40 PM | 08:10 AM+1 | 6h 30m | Täglich (ab 1. Juli) |
| EK 391 | Phuket (HKT) – Dubai (DXB) | 10:00 AM | 01:05 PM | 6h 05m | Täglich (ab 1. Juli) |
| EK 778 | Dubai (DXB) – Cape Town (CPT) | 10:25 AM | 06:05 PM | 9h 40m | Täglich (ab 1. Juli) |
| EK 779 | Cape Town (CPT) – Dubai (DXB) | 08:00 PM | 07:25 AM+1 | 9h 25m | Täglich (ab 1. Juli) |
| EK 386 | Dubai (DXB) – Taipei (TPE) | 03:15 AM | 03:50 PM | 8h 35m | Täglich (ab 15. März) |
Der weitreichende Horizont
Während globale Inflationsdrucke das Konsumentenverhalten umformen, hat sich das Segment "Premium Economy" als das widerstandsfähigste und profitabelste Segment des kommerziellen Luftverkehrs herauskristallisiert. Für Emirates ist diese Einführung ein taktischer Meisterstreich. Indem die Airline ein "Business-Light"-Erlebnis bietet – inklusive verbesserter Bordverpflegung, 40-Zoll-Sitzabstand und Wadenstützen – gewinnt sie die nach Luxus strebende Kundengruppe für sich, die sonst möglicherweise preisbewusste Fluggesellschaften wählen würde.

Foto: Paul Seidenman
Der Einsatz des A350 auf Strecken wie Rome, Kuwait City und Tehran ab diesem Frühjahr stellt sicher, dass auch Kurz- und Mittelstrecken innerhalb des Netzwerks keinen "Produktabsturz" erleiden. Im Schweigen der A350-Kabine flüstert Emirates ein neues Versprechen: Die Reise ist nicht länger etwas, das man ertragen muss, sondern etwas, in dem man sich aufhalten kann.
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