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Es gibt Oberflächen in Luftfahrtkomponenten und Autoteilen, die bislang von niemandem richtig inspiziert werden konnten.
Dies liegt vor allem an den derzeitigen spektralen Verfahren und an der Art der Messung.
Geräte sind oft sperrig und können sich nicht in enge Bereiche einfügen, sodass zur ordnungsgemäßen Prüfung das gesamte Bauteil ausgebaut werden muss.
Bei Flugzeugen, die häufig sehr kurze Umschlagzeiten benötigen, ist das jedoch im größeren Maßstab nicht praktikabel.

Ein Unternehmen hat jedoch eine Lösung für dieses Problem entwickelt, die auf Forschung des MIT und jahrelanger Erfahrung im Entwurf und Bau von Messtechnikgeräten basiert.
Hier kommt GelSight ins Spiel, ein in Massachusetts ansässiges Unternehmen, das auf 15 Jahre Erfahrung bei der Lösung der weltweit anspruchsvollsten Messprobleme zurückblickt.
Mit der Einführung seines Produkts Modulus geht GelSight nun eine der hartnäckigsten Herausforderungen der Industrieinspektion an: die Gewinnung genauer, quantitativer Oberflächendaten von Stellen, die mit herkömmlichen Geräten schwer zugänglich sind.
Wie es funktioniert
Das Produkt Modulus von GelSight basiert auf dessen Kerntechnologie: taktile Bildgebung.
Dabei wird ein weiches, elastomeres Gel auf eine Oberfläche gedrückt und nimmt deren Geometrie mit Mikrometer-Genauigkeit auf.
Dieser Abdruck lässt sich in hochauflösende 3D-Oberflächendaten übersetzen, mit denen sich dann Defekte wie Kratzer, Korrosion und Kantenverschleiß erkennen lassen.

Es funktioniert auf jedem Material, unter beliebigen Umgebungslichtbedingungen und benötigt kein Labor.
Tatsächlich demonstrierte Abby Lindberg, Director of Applications Engineering bei GelSight, das Modulus-Werkzeug auf der MRO Americas 2026 in Orlando.
[Video]
Im Video zeigt Lindberg die Einfachheit des Modulus.
Aus einem drei Sekunden dauernden Scan kann die Modulus-Software eine 3D-Rekonstruktion der Oberfläche erstellen, aus der sich die Merkmale des Defekts ableiten lassen.
Die Software kann dann einen editierbaren PDF-Bericht erzeugen, der die Scan-Ergebnisse und Defektattribute zusammenfasst.
Ein Fortschritt gegenüber bisherigen Methoden
Die Tatsache, dass das Gerät außerhalb eines Labors eingesetzt werden kann, ist bedeutsamer, als es klingt.
Bevor es Werkzeuge wie den Modulus gab, hatten Ingenieure, die Oberflächen messen mussten, in der Regel zwei Optionen: Replikat-Workflows zu verwenden oder das Bauteil zu demontieren/zu zerstören.
Beides kostete Geld und Zeit, die sich die meisten Betreiber in großem Maßstab nicht leisten konnten.
Doch die mobilen Metrologieprodukte von GelSight veränderten diese Rechnung für offene, zugängliche Oberflächen.
Der Modulus geht jetzt noch einen Schritt weiter und erfasst Oberflächen, die schwerer zugänglich sind.
Der Modulus ist speziell für Außenteams in den Bereichen Luftfahrt, Energie und Präzisionsfertigung konzipiert, bei Einsätzen, die Bauteile mit internen Oberflächen oder engen Geometrien umfassen, die regelmäßig inspiziert werden müssen.
Der Modulus kann nun bestehende Inspektionsabläufe ersetzen und liefert quantitative Daten in nur wenigen Sekunden.
Tatsächlich konnte ein großer Triebwerkshersteller durch den Einsatz des Modulus die Inspektionszeit für ein kritisches Bauteil von 1,7 Wochen auf 2 Tage reduzieren.

Das größere Bild
GelSight hat Kunden in der zivilen und militärischen Luftfahrt, der Präzisionsfertigung, der Forensik und in der akademischen Forschung.
Das Unternehmen hat Erfahrung darin, laborbasierte Messtechnik in Werkzeuge zu übertragen, die in realen Einsatzumgebungen funktionieren.
Der Modulus fügt sich in dieses Muster ein.
Die zugrundeliegende Technologie ist zwar ausgefeilt, ihre Anwendung jedoch nicht.
Für Führungskräfte, die bewerten, wo Inspektionsengpässe in ihren Abläufen liegen: Gibt es Oberflächen in Ihren kritischen Komponenten, die Sie derzeit nicht ohne erhebliche Unterbrechungen messen können?
Wenn die Antwort ja lautet, dann ist genau das das Problem, das dieses Produkt lösen soll.
Besuchen Sie die Website von GelSight, um mehr zu erfahren, oder klicken Sie hier, um per E-Mail weitere Informationen anzufordern.
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