Bodenkollision am Denver International löst Notfalleinsatz aus, nachdem United Jet Enteisungsfahrzeug gerammt hat

Bodenkollision am Denver International löst Notfalleinsatz aus, nachdem United Jet Enteisungsfahrzeug gerammt hat

BY KALUM SHASHI ISHARA Published on March 09, 2026 1 COMMENTS

Bundesermittler haben eine Untersuchung zu einer schweren Boden-Kollision am Denver International Airport (DEN) eingeleitet, bei der ein Flughafenauftragnehmer ins Krankenhaus eingeliefert wurde und ein nach Nashville verkehrender Boeing 737 erheblich beschädigt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen, dem 6. März, während einer heftigen Wintersturm-Phase, als ein United Airlines-Flugzeug mit einem Enteisungsfahrzeug in Kontakt kam und dieses dadurch auf die Seite kippte.

 

United Airlines-Flug 605, eine Boeing 737-800 mit 122 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern, bereitete sich auf den Abflug zum Nashville International Airport (BNA) vor, als sich der Unfall gegen etwa 8:30 a.m. Ortszeit ereignete. Das Flugzeug befand sich auf einer zentralen Enteisungsposition, einem stark frequentierten Bereich für die Aufbringung von Enteisungsflüssigkeit vor dem Flug, in dem zum Zeitpunkt des Aufpralls starker Schneefall und schlechte Sicht gemeldet wurden.

 

„heftiger Aufprall“ zwischen dem rechten Flügel des Flugzeugs und einem Enteisungsfahrzeug
Foto: FL360 aero

 

Notfallmaßnahmen und Verletzungen

 

Der Zusammenstoß traf den rechten Flügel des Flugzeugs, der mit dem Führerhaus des Enteisungsfahrzeugs kollidierte und mit genügend Kraft, um das Fahrzeug zu überschlagen. Denver Fire Department-Crews und Sanitäter wurden umgehend zum Vorfeld entsandt. Unter den Passagieren und der Flugbesatzung wurden keine Verletzungen gemeldet, doch der Bediener des Enteisungsfahrzeugs, ein Mitarbeiter eines beauftragten Bodendienstleisters, war in den Trümmern eingeklemmt, bevor er geborgen wurde.

 

Zeugen im Flugzeug beschrieben einen „heftigen Aufprall“, gefolgt vom Anblick von Einsatzkräften, die sich um den verletzten Arbeiter kümmerten. Der Auftragnehmer wurde offenbar auf einem Rettungsbrett stabilisiert und in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Bis heute Morgen wurde sein genauer Zustand nicht öffentlich bekannt gegeben.

 

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Evakuierung der Passagiere und Reaktion der Fluggesellschaft

 

Nach dem Zusammenstoß wurde die Boeing 737 aufgrund sichtbarer Schäden an Flügelspitze und Winglet als nicht flugtauglich eingestuft. Die Passagiere mussten über mobile Lufttreppen auf das verschneite Vorfeld aussteigen, bevor sie per Bus zurück zum Terminal gebracht wurden.

 

United Airlines bestätigte die Details des Vorfalls in einer kurz nach dem Unfall veröffentlichten Stellungnahme:

 

„Ein Enteisungsfahrzeug kam am Freitagmorgen in Denver mit einem United-Flugzeug in Kontakt, wodurch ein Mitarbeiter des Enteisungsunternehmens ins Krankenhaus gebracht wurde. Kunden stiegen über Lufttreppen aus und wurden per Bus zum Terminal gebracht, und wir organisierten ein anderes Flugzeug, um die Kunden zu ihrem Ziel zu bringen.“

 

Reisende erhielten kurz nach dem Aufprall automatische Benachrichtigungen über die United-App, die die Verspätung als Wartungsfall einstuften:

 

„Ihr Flug startet später, weil wir ein Wartungsproblem an Ihrem Flugzeug beheben. Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität und wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten (zurück am Gate).“

 

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FAA-Untersuchung läuft

 

Die Federal Aviation Administration (FAA) hat offiziell eine Untersuchung eröffnet, um die Reihenfolge der Ereignisse zu klären. Ein zentraler Fokus der Untersuchung betrifft die Bewegung des Flugzeugs im Verhältnis zum Enteisungsfahrzeug. Laut FAA ereignete sich der Vorfall in einem Bereich des Flughafens, in dem die Flugsicherung keine direkte Aufsicht über Bodenbewegungen hat, wodurch die Verantwortung für die Trennung bei der Flugbesatzung und den Bodenkoordinatoren liegt.

 

Vorläufige Berichte deuten darauf hin, dass das Flugzeug möglicherweise mit dem Rollen begonnen hatte, bevor der Enteisungsvorgang vollständig abgeschlossen war. Ein Passagier an Bord schilderte die Momente vor dem Aufprall gegenüber lokalen Medien:

 

„Es war schon etwas schockierend, weil wir gerade enteist wurden und plötzlich angefangen haben, uns zu bewegen. Es gab laute Geräusche und das Flugzeug zuckte ein wenig.“

 

Beschädigtes Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung N27213
Foto: AeroXplorer/ Peter Cuthbert

 

Betriebsupdate zu United Airlines Flug 605 (March 6, 2026)

 

Die folgenden Angaben zeigen den geplanten gegenüber dem tatsächlichen Ablauf des betroffenen Fluges nach der Boden-Kollision und dem anschließenden Flugzeugwechsel.

 

Flug-Nr.RouteAbflugzeitAnkunftszeitDauerBetriebstage
UA 605 (Ursprünglich)Denver (DEN) – Nashville (BNA)07:59 (MT)11:30 (CT)2h 31mTäglich
UA 605 (Ersatz)Denver (DEN) – Nashville (BNA)13:13 (MT)17:20 (CT)3h 07m*Einmaliger Flug

 

*Die Dauer beinhaltet verlängerte Rollzeiten aufgrund andauernder Winterbetriebmaßnahmen am DEN.

 

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Wetterauswirkungen auf den Hubbetrieb

 

Der Zusammenstoß ereignete sich während eines „First Alert Weather Day“ in Colorado, bei dem sich bis zu five inches Schnee in der Metropolregion Denver ansammelten. Der Sturm löste Kettenreaktionen im Netzwerk des Flughafens aus, was allein am Freitag zu mehr als 1.200 Flugverspätungen und 150 Annullierungen führte. Enteisungsmaßnahmen sind unter solchen Bedingungen üblich, doch die Heftigkeit des Sturms hat Fragen zu den Sicherheitsprotokollen am Boden während Zeiten höchster Nachfrage aufgeworfen.

 

Das beschädigte Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung N27213, ist weiterhin in Denver außer Dienst und wird strukturellen Inspektionen und Reparaturen unterzogen.

 

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Kalum Shashi Ishara
I am an Aircraft Engineering graduate and an alumnus of Kingston University. It was a passion that I have had since childhood driven me to realise this goal of working in the Aviation and Aerospace industry. I have been working in the industry for more than 13 years now, and I can easily identify most commercial aircraft by spotting them from a distance. My work experience involved both technical and managerial elements of Aircraft component manufacturing, Quality assurance and continuous improvement management.

Comments (1)

fdb912 This editor despises the euphemistic phrase "made contact with." Why not just say "hit"? Frank Barrett
85d ago • Reply

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