Alaska Airlines Passagier steht wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs auf einem Flug nach Anchorage vor Bundesanklagen

Alaska Airlines Passagier steht wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs auf einem Flug nach Anchorage vor Bundesanklagen

BY KALUM SHASHI ISHARA Published on February 26, 2026 0 COMMENTS

Ein 44-jähriger Mann befindet sich heute weiterhin in Bundeshaft nach einem erschütternden Vorfall an Bord eines Alaska Airlines-Flugs Anfang dieser Woche. Timothy Hobson wird wegen sexuellen Übergriffs in schwerwiegender Form angeklagt, nachdem er angeblich eine weibliche Passagierin während eines Nachtflugs von Portland International Airport (PDX) zum Ted Stevens Anchorage International Airport (ANC) angegriffen haben soll.

 

Der Verdächtige soll am Donnerstag, den 26. Februar, erstmals vor einem Bezirksgericht in Alaska erscheinen, während Bundesermittler eine Chronologie dessen zusammenstellen, was sie als "räuberische" und "beunruhigende" Begegnung in der Luft beschreiben.

 

Alaska Flight AS-733 (Boeing 737-890)
Foto: AeroXplorer/ Zach Plaster

 

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Einzelheiten zum Vorfall bei Flug AS-733

 

Laut einer von der FBI eingereichten Bundesaffidavit ereignete sich der Vorfall am 22. Februar 2026 an Bord von Alaska Airlines Flight AS-733. Die namentlich nicht genannte Frau berichtete, dass sie in dem Moment, in dem Hobson den mittleren Sitz neben ihr einnahm, sofort ein "ungutes" Gefühl verspürte.

 

Aussagen von Zeugen und die offizielle Anzeige schildern eine Abfolge von auffälligem Verhalten, die bereits begann, bevor die Boeing 737 in Portland vom Gate zurückgeschoben wurde:

 

Verhalten vor dem Flug: Hobson soll seinen ganzen Körper zur Seite gedreht haben, um das Opfer anzustarren, und lächelte sie an, ohne zu sprechen, in einer Weise, die sie als "gruselig." beschrieb.

 

Erste körperliche Kontaktaufnahme: Kurz nach dem Start soll Hobson so getan haben, als habe er einen Gegenstand auf den Boden fallen lassen, um als Vorwand über die Beine des Opfers zu greifen und in ihren persönlichen Raum zu lehnen.

 

Eskalation: Der Verdächtige soll seine Beine gespreizt haben, um sich gegen den Körper des Opfers zu pressen, und wiederholt ihr Bein berührt haben, wobei er ihre Versuche ignorierte, seine Hand wegzuschlagen.

 

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Der mutmaßliche Übergriff

 

Die Situation erreichte einen Höhepunkt, als Hobson angeblich seinen Kopf auf die Schulter des Opfers legte. Während sie ihm zunächst noch den Vorteil des Zweifels gab und dachte, er sei eingeschlafen, lehnte er sich kurz darauf wieder zu ihr zurück und brachte seinen Kopf diesmal näher an ihre Brüste.

 

Das Opfer stieß Hobson Berichten zufolge mit dem Ellbogen von sich weg und erteilte ihm eine klare Anweisung:

 

"Wenn er schlafen wolle, solle er seinen Kopf auf den Klapptisch legen und nicht an sie."

 

Die Warnung missachtend, lehnte Hobson angeblich seinen gesamten Oberkörper gegen das Opfer, presste sie an das Fenster und drückte sein Gesicht an ihre Brüste. Durch das Gewicht des Verdächtigen war das Opfer nicht in der Lage, ihren eigenen Rufknopf zu erreichen. Ein aufmerksamer Passagier auf dem Gangplatz beobachtete den Kampf und signalisierte einer Flugbegleiterin.

 

Foto: AeroXplorer/ Rafi G

 

Festnahme und Ermittlungen

 

Bei der Landung in Anchorage wurden Hobson Flughafenpolizisten und FBI-Agenten übergeben. Während er sich zunächst auf sein Recht zu schweigen berief, sollen Ermittler ihn nach Angaben darüber hinaus belauscht haben, wie er beim Verlassen des Vernehmungsraums ein aufschlussreiches Geständnis murmelte:

 

"Ich habe definitiv viel zu viel getrunken."

 

Ein anschließender Atemalkoholtest, der im Anchorage Correctional Complex durchgeführt wurde, ergab einen Breath Alcohol Content (BrAC) of 0.121, deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert zum Führen eines Fahrzeugs, wobei sich die Ermittlungen jedoch auf den vorsätzlichen Charakter des Übergriffs konzentrieren. Zeugen bemerkten, dass Hobson zwar alkoholisiert wirkte, während des Übergriffs aber auch "wach" erschien und das Opfer anlächelte, was darauf hindeutet, dass er sich seiner Handlungen bewusst war.

 

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Reaktion der Fluggesellschaft und rechtliche Maßnahmen

 

Alaska Airlines hat bestätigt, dass der Passagier von allen künftigen Flügen ausgeschlossen wurde. In einer Erklärung zur Sicherheit ihrer Kabinen betonte ein Sprecher:

 

"Bei Alaska Airlines haben die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Gäste oberste Priorität. Wir tolerieren an Bord unserer Flugzeuge keinerlei Form von Belästigung oder Übergriff und arbeiten in den Ermittlungen vollständig mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen."

 

Hobson sieht sich einer Bundesstrafanzeige nach 18 U.S.C. § 2244(b) gegenüber, die bei Verurteilung erhebliche Haftstrafen und Geldstrafen nach sich ziehen kann.

 

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Kalum Shashi Ishara
I am an Aircraft Engineering graduate and an alumnus of Kingston University. It was a passion that I have had since childhood driven me to realise this goal of working in the Aviation and Aerospace industry. I have been working in the industry for more than 13 years now, and I can easily identify most commercial aircraft by spotting them from a distance. My work experience involved both technical and managerial elements of Aircraft component manufacturing, Quality assurance and continuous improvement management.

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